Dirt Devil M135 Gator im Test
Saugleistung87%
Ausstattung87%
Verarbeitung88%
Handhabung89%
Preis-/Leistung89%
88%Gesamtwertung
Dirt Devil M135 Gator im Test: Lesen Sie hier unseren aktuellen Testbericht zum Dirt Devil M135 Gator und vergleichen sie ihn mit anderen Staubsaugern.

Dirt Devil M135 Gator – Testbericht

Beim Dirt Devil M135 Gator handelt es sich um einen soliden Akkusauger, der vor allem im Haus oder im Auto seine Stärken ausspielen kann. In allen Disziplinen punktet er zuverlässig, allerdings ohne dabei wirklich zu glänzen.

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Dirt Devil

Ursprünglich wurde das Unternehmen vor über 100 Jahren im amerikanischen Ohio gegründet und war zu Beginn auf die Herstellung besonders hochwertiger und teurer Staubsauger spezialisiert. Seit den 1980er Jahren bedient man unter dem Markennamen „Dirt Devil“ auch mit günstigeren Geräten den Massenmarkt. Neben herkömmlichen Bodenstaubsaugern, Saugrobotern und Dampfreinigern befinden sich auch verschiedene Handstaubsauger und Akkusauger im Portfolio. Der hier getestete M135 Gator ist der kleine Bruder des M137 und mit einem Preis von rund 40 Euro auch deutlich günstiger. Unter anderem wurde dabei an der Leistung gespart, denn während der M137 über 18 V verfügt, kann der M135 nur auf 9,6 V zurückgreifen. Unser Test wird zeigen, ob sich das auch in der Praxis negativ auswirkt oder ob der kleine dem großen Bruder vielleicht sogar ein Schnippchen schlagen kann.

Die Ausstattung

Trotz der relativ geringen Motor-„Leistung“ von 9,6 Volt und des Verzichts auf einen Staubbeutel, wiegt der Dirt Devil M135 Gator gut 1,2 kg. Trotzdem ist er ein angenehm handlicher Staubsauger, da er auf keine Kabelverbindung angewiesen ist und den Strom direkt aus den austauschbaren NI-MH Akkus bezieht. Diese werden über das beiliegende Netzkabel in rund 16 Stunden geladen und liefern dann genug Energie für etwa 10 Minuten Betrieb. Auf eine Ladestation oder eine Wandhalterung wurde beim M135 allerdings verzichtet.

Der integrierte Staubbehälter fasst bis zu 180 ml, ist auf Knopfdruck entleerbar und kann auch ausgewaschen werden. Im Staubbehälter befindet sich ein Textil-Dauerfilter, welcher ebenfalls unter fließendem Wasser gereinigt werden kann. Zwar kommt der Dirt Devil M135 Gator schon im normalen Betrieb auch an die meisten schwer erreichbaren Stellen, aber er verfügt außerdem noch über eine ausziehbare Fugendüse. Diese verlängert die Saugöffnung deutlich und ermöglich somit die Reinigung von besonders engen Spalten und Ritzen.

Testergebnis – durchschnittliche Saugleistung

Die Verarbeitung und das Design des Dirt Devil M135 Gator sind ordentlich gelungen, aber auch nicht mehr. Während er im neuen Zustand durchaus gefallen kann, erweisen sich die Oberflächen schnell als recht anfällig für Kratzer. Gerade der Bereich rund um die Saugöffnung ist schnell mit diversen Schrammen überzogen und auch das restliche Gehäuse zeigt schon nach kurzer Zeit deutliche Gebrauchsspuren. Das sind aber alles nur Oberflächlichkeiten, denn die Funktion wird davon natürlich in keiner Weise beeinflusst.

In unserem Test hat der Akku nach einer Nacht an der Steckdose knapp 12 Minuten durchgehalten und erst dann hat die Leistung spürbar nachgelassen. Das erscheint vielleicht nicht besonders lang, reicht in der Regel aber locker aus, um zum Beispiel die Treppenstufen, den Bereich rund um das Katzenklo oder auch das Auto zu saugen. Und dank des feststellbaren Ein-/Ausschalter muss dabei nicht ständig ein Knopf gedrückt werden, wie das bei manch anderem Akkusauger noch immer der Fall ist. Wenn der M135 am Netzteil hängt und der Akku bereits voll geladen ist, erkennt man das übrigens an der erloschenen LED, die nur bei aktivem Ladevorgang leuchtet. Laut Anleitung sollte der Dirt Devil M135 Gator auch nicht für längere Zeiträume mit vollen Akkus am Netz hängen, da diese sonst darunter leiden können und in der Leistung nachlassen.

Das Leeren des Staubbehälters erweist sich als recht unkompliziert, da dieser auf Knopfdruck förmlich aufspringt. Das muss aufgrund der kleinen Ausmaße allerdings auch ziemlich oft erledigt werden. Zusätzlich sollte auch der Dauerfilter regelmäßig gereinigt werden, da die Saugleistung sonst schnell nachlässt. Das muss nicht immer mit Wasser geschehen, sondern man kann ihn auch einfach mit einer kleinen Bürste vom Schmutz befreien. Mit leerem Behälter und freiem Filter überzeugt der Dirt Devil M135 Gator dann auch mit der gebotenen Saugleistung. Lediglich bei Tierhaaren auf Teppich muss er schnell die Segel streichen, da hier die Leistung schlicht nicht ausreicht. Die ausziehbare Fugendüse ist praktisch, allerdings geht hier durch die größere Distanz zusätzlich ein wenig Saugleistung verloren.

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Testfazit – befriedigend

Der Dirt Devil M135 Gator ist frei von Superlativen. Er ist nicht der teuerste, nicht der billigste, nicht der beste, aber auch nicht der schlechteste Handstaubsauger auf dem Markt. Hier handelt es sich einfach um einen robusten Akkusauger ohne größere Schwächen. Wenn es etwas mehr Leistung sein soll, könnte der rund 20 Euro teurere M137 Gator eine Option sein.

Vergleichen Sie den Dirt Devil M135 Gator mit anderen Geräten in unserem Handstaubsauger Vergleichstest.

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