Philips FC6144 im Test
Saugleistung90%
Ausstattung90%
Verarbeitung89%
Handhabung90%
Preis-/Leistung92%
90%Gesamtwertung
Philips FC6144 im Test: Lesen Sie hier unseren aktuellen Testbericht zum Philips FC6144 und vergleichen sie ihn mit anderen Staubsaugern.

Philips FC6144 – Testbericht

Für teilweise deutlich unter 50 Euro liefert Philips mit dem FC6144 einen Handstaubsauger der Oberklasse. Dank sinnvoller Ausstattung und ordentlicher Saugleistung erweist er sich als echter Allrounder für den Alltag. Lesen Sie im Test wo er trotzdem Punkte einbüßen musste.

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Philips

Bei Philips hat man derzeit 5 verschiedene Handstaubsauger im Angebot, die sich haupsächlich in Sachen Leistung und Preis unterscheiden. Der hier getestete FC6144 liegt dabei in so ziemlich jeder Hinsicht im Mittelfeld. Während das schwächste Modell über einen 3,6V-Akku verfügt, das stärkste über 12V, arbeitet der FC6144 mit 7,2 Volt. Die unverbindliche Preisempfehlung für die Geräte liegt zwischen 40 und knapp 100 Euro und auch hier liegt der FC6144 mit 64,99 Euro ziemlich genau in der Mitte. Beim Internet-Versandhandel ist er aber tatsächlich schon für rund 40 Euro zu haben. Wir wollen im Test prüfen ob auch die Leistung eher Mittelmaß ist oder ob der Philips hier ausbrechen kann.

Die Ausstattung

Der Philips FC6144 ist ein beutelloser Akkusauger, der den aufgesaugten Schmutz über ein Zwei-Stufen-Filtersystem vom Luftstrom trennt. Dabei wird die Luft im Inneren des Saugers im Kreis geführt und dann werden im ersten Schritt die größeren Partikel ausgefiltert und im zweiten schließlich die kleineren Staubpartikel aufgefangen. Damit dieses System funktionieren kann, muss der Luftstrom eine bestimmte Geschwindigkeit erreichen und die dafür nötige Energie liefert beim Philips ein NiMH-Akku. Der wird über die beiligende Ladestation mit Strom versorgt und ist laut Hersteller nach 16-18 Stunden voll geladen. Die Ladestation selbst kann übrigens ins Regal gestellt oder auch an eine Wand montiert werden.

Die Saugleistung liegt bei vollem Akku bei rund 17 Watt und kann für knapp 10 Minuten abgerufen werden. Danach verlangt der Philips FC6144 wieder nach der Ladestation. Der Auffangbehälter kann bis zu 0,5 Liter aufnehmen und das Leergewicht des Handsaugers liegt bei etwa 1,5kg. Außerdem sind 2 Aufsätze im Lieferumfang enthalten – eine Fugendüse und eine Bürstendüse für empfindliche Oberflächen. Mit Flüssigkeiten kann der Philips übrigens nicht umgehen, denn es handelt sich hier um einen reinen Trockensauger.

Testergebnis – überraschend stark

Die Verarbeitungsqualität wirkt im Großen und Ganzen hochwertig. Der Handsauger findet festen Halt in der Ladestation und liegt dank des gummierten Griffs auch gut in der Hand. Sobald der Akku geladen wird, leuchtet eine kleine LED neben dem Griff des FC6144, allerdings bleibt das dann auch so. Selbst wenn der Akku nach mehreren Stunden voll geladen ist, wird das nicht angezeigt. Laut Philips verfügt der Akku zwar über einen Überladungsschutz, ein Feedback bei geladenem Akku wäre aber trotzdem schön. Ein weiterer Kritikpunkt ist hier die Tatsache, dass der Akku nicht ohne größere Umbaumaßnahmen ausgetauscht werden kann. Ein defekter Akku führt also in der Regel zum wirtschaftlichen Totalschaden und der Handstaubsauger landet im Müll.

Aber das ist der Worst Case, denn in unserem Test hat der Akku gehalten. Die vom Hersteller angegebenen 9 Minuten Betriebsdauer schafft er tatsächlich immer, auch wenn die Leistung gegen Ende dann doch etwas nachlässt. Die beiden Aufsteckdüsen sind nützlich und halten auch sehr gut. Jedenfalls sind sie beim Saugen nie abgefallen, was bei anderen Geräten durchaus häufiger passiert. Hier ist sogar das Gegenteil der Fall, man kriegt die Aufsätze tatsächlich nur schwer wieder ab. Ein Einrastverfahren und ein Knopf zum Lösen wären hier sicher komfortabler.

Die Saugleistung ist auf glatten Flächen für so ziemlich alle Schmutzpartikel ausreichend, selbst Tierhaare entfernt der FC6144 hier problemlos. Wenn sich Teile aber auf Stoff oder in Teppichfasern verfangen haben, gelangt er schnell an seine Grenzen. Auch bei größeren Mengen Feinstaub, wie etwa in Asche, streicht der Philips bald die Segel. Dann nimmt er die Partikel zwar zunächst auf, bläst einen Teil davon aber direkt wieder mit der Abluft in die Umgebung. Wenn man im Alltag eher Krümel von der Couch saugt, wird das aber sicherlich nicht passieren. Das Entleeren des Behälters gestaltet sich übrigens auch sehr unkompliziert, sollte aus hygienischen Gründen aber immer an der frischen Luft erledigt werden.

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Testfazit – super Preis-Leistung

Für die alltäglichen Einsatzgebiete wie zum Beispiel das Absaugen der Couch, das Entfernen von Tierhaaren oder auch die Reinigung des Autos ist der Philips FC6144 uneingeschränkt geeignet. Erst wenn größere Mengen Feinstaub, Teppiche oder Flüssigkeiten ins Spiel kommen gerät er an seine Grenzen.

Vergleichen Sie den Philips FC6144 mit anderen Geräten in unserem Handstaubsauger Vergleichstest.

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