iRobot Roomba 780 im Test
Reinigung94%
Handhabung93%
Verarbeitung/Design93%
Ausstattung96%
Autonomie92%
Preis-/Leistung90%
93%Gesamtwertung
iRobot Roomba 780 im Test: Lesen Sie hier unseren aktuellen Testbericht zum iRobot Roomba 780 und vergleichen sie ihn mit anderen Staubsaugern.

iRobot Roomba 780 – Testbericht

Der Roomba 780 ist eines der Topmodelle von iRobot und mit einem Preis von rund 500 Euro auch nicht ganz billig. Aber dafür kann er auch im Test dank toller Verarbeitung und umfangreicher Ausstattung überzeugen. Lesen Sie hier wo er trotzdem kleinere Schwächen offenbart.

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iRobot Roomba

Bereits 2002 hat iRobot den ersten Roomba Staubsaugerroboter auf den Markt gebracht. Seitdem wurde die Technik ständig verbessert und mittlerweile wurden weltweit mehr als 10 Millionen Stück verkauft. Die Roomba Reihe besteht ausschließlich aus verschiedenen Staubsauger Robotern und umfasst mittlerweile drei Serien. Die Geräte der 500er und 600er Serie sind dabei die Einsteiger- und Mittelklassemodelle und kosten rund 300 Euro. Die 700er Modelle sind deutlich umfangreicher ausgestattet und stellen mit Preisen von etwa 500 Euro momentan die Topreihe des amerikanischen Herstellers dar. Wir wollen im Test prüfen, wie sich der Roomba 780 im Vergleich zu anderen Robotern schlägt und vor allem sehen, ob er einen herkömmlichen Staubsauger tatsächlich ersetzen kann.

Die Ausstattung

Der Roomba 780 ist, wie alle Staubsauger Roboter von iRobot, mit einem 30 Watt Motor ausgerüstet. Neben dem eigentlichen Saugvorgang kommt ein Bürstensystem zum Einsatz, das an der Unterseite und an der Außenseite rotiert. So sollen Schmutzpartikel gelöst und vor allem auch in Ecken und an Kanten besser erfasst werden. Denn wie die meisten Saugroboter ist auch der Roomba 780 rund und damit nicht gerade für die Reinigung der Ecken prädestiniert. Die Wohnung erforscht er im Chaosprinzip und um die Räume dabei trotzdem komplett zu reinigen, setzt er auf den Faktor Zeit. Sobald er loslegt, fährt er geradeaus, bis er auf ein Hindernis trifft. Dann bremst er ab, fährt sachte dagegen und ändert die Richtung. Das hat zur Folge, dass der Roomba die gleichen Stellen oft mehrmals bearbeitet. Nach einer gewissen Zeit, die von der Raumgröße abhängt, hat er dann in der Regel aber jede Stelle mindestens einmal abgefahren.

Auf einen Beutel ist der Roomba nicht angewiesen, stattdessen wird der aufgesaugte Schmutz in einem integrierten, rund einen halben Liter fassenden Behälter aufgefangen. Außerdem sind 2 HEPA-Filter im Inneren angebracht, die dafür sorgen sollen, dass der eingesaugte Staub auch tatsächlich im Roomba 780 bleibt und nicht mit der Abluft wieder in den Raum geblasen wird. Im Lieferumfang sind neben der sehr kompakten Ladestation auch 2 der sogenannten Virtual Wall Lighthouses. Die helfen dem Gerät dabei einzelne Räume separat und hintereinander zu reinigen und können außerdem dazu genutzt werden bestimmte Bereich für den Roboter zu sperren. Die Steuerung erfolgt entweder vollautomatisch, über das eingebaute Touchpanel oder aber mit Hilfe einer kleinen Fernbedienung. Dazu sind auch noch Reinigungsutensilien und Ersatzteile wie 2 extra HEPA-Filter und Austauschbürsten im Preis enthalten.

Testergebnis – besonders auf Hartböden top

Nicht nur die umfangreiche Ausstattung macht einen erstklassigen Eindruck, auch die Qualität der Verarbeitung und das Design stimmen. Der Roomba 780 wirkt mit dem schicken Touchpanel auf der Oberseite und dem kompakten Gehäuse sehr hochwertig und futuristisch. Mit einer Höhe von etwas mehr als 7cm ist er auch angenehm flach und erreicht in der Regel alle schwierigen Stellen problemlos. Und an schwierigen Stellen wie unter dem Bett oder dem Sofa spielen Saugroboter schließlich auch ihre Stärken erst richtig aus. Was unseren positiven Eindruck allerdings leicht trübt, ist die Tatsache, dass die Oberfläche des Roomba 780 leicht zerkratzt. Bei Möbeln oder Heizkörpern mit einer ungünstigen Höhe muss man also aufpassen, wenn das hochwertige Aussehen erhalten bleiben soll. Eventuelle Kratzer beeinflussen die eigentliche Funktion des Roomba aber natürlich in keiner Weise.

Die Bedienung über das Touchpanel bzw. die Fernbedienung sind denkbar einfach, allerdings eigentlich auch nur selten wirklich notwendig. Seine eigentliche Stärke zeigt der iRobot Roomba 780 nämlich in der programmierten und automatischen Reinigung zu festen Zeiten. Bis zu 7 Reinigungszeiten können pro Woche festgelegt werden. So ist es möglich den Roomba täglich zur gleichen Zeit auf Tour zu schicken, nachdem man das Haus verlassen und bereits im Büro ist. Nach getaner Arbeit kehrt der Roboter automatisch zur Ladestation zurück und wartet da auf den nächsten Einsatz. Bei inaktiver Ladestation kann man zwar den Stromverbrauch minimal verringern, dann bleibt der Staubsaugerroboter nachdem die Arbeit erledigt ist oder aber wenn der Akku leer ist, irgendwo stehen. Das kann dann auch mal unter dem Bett oder an anderen unvorteilhaften Stellen passieren. Das Leeren und die Reinigung des Staubbehälters bzw. der Filter sollte am besten regelmäßig erledigt werden. Dann geht es wesentlich schneller und unkomplizierter, als bei stark verschmutztem Innenleben. Ganz von alleine geht es also noch nicht, mindestens einmal wöchentlich, je nach Größe des Einsatzbereichs und Grad der Verschmutzung, sollte der Behälter und die Bürsten gereinigt werden.

Das Ergebnis der Reinigung mit dem iRobot Roomba 780 hängt im Wesentlichen von 2 Punkten ab. Erstens sollte er möglichst regelmäßig, etwa jeden zweiten Tag, eingesetzt werden und zweitens glänzt er vor allem auf Hartböden. Er reinigt zwar auch Teppichböden, im Vergleich zu guten Bodenstaubsaugern allerdings wirklich nur oberflächlich. Auf Laminat-, Holz- oder Steinböden ist der iRobot dagegen voll in seinem Element. Vor dem Einsatz sollte man allerdings mögliche Hindernisse und Zerbrechliches aus dem Weg räumen. Im Test war der Roboter nach rund 45 Minuten mit einem 20m² und nach rund 25 Minuten mit einem 12m² großen Raum fertig. Bedenkt man die geringe Stromaufnahme von etwa 30 Watt und dass er die Arbeit selbstständig erledigt, ist das allerdings kein Nachteil. Als nützlich hat sich auch die Spot-Funktion erwiesen. Damit kann der Staubsaugerroboter gezielt zu einer verschmutzten Stelle geschickt werden, die er dann besonders intensiv bearbeitet. Das Erkennen von Kanten und Hindernissen hat im Test sehr gut funktioniert, man braucht jedenfalls keine Angst haben, dass er mal die Treppe übersieht und abstürzt. Lediglich mit dunklen Schränken und Türen hatte er gelegentlich Probleme. Dann hat er eben nicht abgebremst, sondern ist mit voller Geschwindigkeit dagegen gefahren. Dank der abgerundeten Stoßdämpfer am Rand, bleiben dabei in der Regel aber auch Schäden aus.

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Testfazit – teuer, aber gut

Wenn Ihnen die gewonnene Zeit einen Preis von 500 Euro wert ist, können Sie beim iRobot Roomba 780 bedenkenlos zuschlagen. Er ist ein Staubsaugerroboter der neuesten Generation und erleichtert die Reinigung von Hartböden ungemein. Dank doppelter HEPA-Filterung eignet er sich auch für Allergiker.

Vergleichen Sie den iRobot Roomba 780 mit anderen Saugrobotern in unserem Staubsauger Roboter Vergleichstest.

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