LG HomBot Square 3.0 im Test
Reinigung95%
Handhabung91%
Verarbeitung/Design90%
Ausstattung92%
Autonomie94%
Preis-/Leistung90%
92%Gesamtwertung
LG HomBot Square 3.0 im Test: Lesen Sie hier unseren aktuellen Testbericht zum LG HomBot Square 3.0 Saugroboter und vergleichen sie ihn mit anderen Staubsaugern.

LG HomBot Square 3.0 VR6270LVMB – Testbericht

Beim VR6270LVMB setzt LG als einer der wenigen Hersteller von Saugrobotern nicht auf das Chaoprinzip bei der Wegfindung, sondern ein intelligentes System aus Kameras, Sensoren und Computertechnik. Und das zahlt sich aus! Lesen Sie im Test wo der HomBot trotzdem kleinere Schwächen zeigt.

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HomBot Square

LG wurde schon im Jahr 1958 in Korea unter dem Namen Goldstar gegründet und als erstes Produkt wurde damals ein Rundfunkempfänger verkauft. Im Laufe der Jahre kam es zu zahlreichen Übernahmen und Joint Ventures, aber die Innovationslust ist geblieben. Im Bereich der Fernsehgeräte, der Monitore oder auch der Handys war LG immer mit konkurrenzfähigen Produkten vertreten. Eigentlich klar, dass die Koreaner nun auch Staubsaugerroboter herstellen. Unter der Bezeichnung „HomBot Square“ vertreibt LG drei verschiedene Saugroboter, die sich hauptsächlich in der Ausstattung unterscheiden. Der hier getestete HomBot VR6270LVMB ist ein Gerät der neuesten Generation und mit einem Preis von rund 500 Euro auch nicht gerade besonders günstig. Wir wollen im Test prüfen, ob die Gegenleistung beim HomBot stimmt und wie er sich im direkten Vergleich zu anderen Saugrobotern schlägt.

Die Ausstattung

Wie die meisten anderen Staubsaugerroboter setzt auch der HomBot 3.0 auf einen beutellosen Auffangbehälter, der hier ein Volumen von 0,6 Litern hat. Wie das „Square“ im Namen schon vermuten lässt, ist der LG quadratisch, mit einer Kantenlänge von rund 34 cm und einer Höhe von knapp 9 cm. Damit ist er etwas höher als die iRobot Staubsauger, aber sollte trotzdem problemlos unter die meisten Möbel passen. Der verbaute Akku ist nach etwa 3 Stunden vollständig geladen und liefert dann genug Strom für ungefähr 100 Minuten Betrieb. Neben dem eigentlichen Saugroboter sind im Lieferumfang auch eine Ladestation, eine kleine Fernbedienung, eine Reinigungsbürste und ein HEPA Filter der Klasse 11 enthalten. Das verspricht eine Filterung von über 95% der eingesaugten Partikel.

Neben der Saugkraft ist wohl die Orientierung die entscheidende Disziplin bei den Saugrobotern und in dem Bereich bietet der LG eine ganze Menge. Der Roboter kann manuell mit der beiliegenden Fernbedienung gesteuert werden, aber bietet auch 3 automatische Modi. Im Zick-Zack-Modus fährt er in möglichst langen Bahnen durch den ganzen Raum, ganz ähnlich im Cell-by-Cell-Modus, hier ist die Fläche aber auf ein kleines Quadrat begrenzt. Im Spiralmodus fährt er in größer werdenden Kreisen um seinen Startpunkt. Viel wichtiger als die verschiedenen Modi ist aber die Tatsache dass der HomBot Square 3.0 lernfähig ist und sich die räumlichen Gegebenheiten mit der Zeit einprägt. Dank der Dual Eye Technologie erkennt er nicht nur Hindernisse, sondern auch wo er sich gerade befindet und reagiert entsprechend.

Testergebnis – souveräne Vorstellung

Der LG zieht designtechnisch gegen Konkurrenten wie die schicken iRobots zwar den Kürzeren, aber in Sachen Verarbeitung braucht er sich vor niemandem zu verstecken. Er wirkt robust und dank der rund 3 kg Eigengewicht auch sehr wertig. Die weibliche Sprachausgabe, die stets darüber informiert, was er gerade tut oder welche Probleme er hat (z.B. steckt fest), ist zu Beginn etwas ungewohnt, aber durchaus hilfreich. Außerdem ist die Software des HomBot erfreulicherweise flexibel. So kann bei Bedarf ein Update mit neuer Firmware aufgespielt werden. Dafür ist zwar etwas technisches Verständnis und ein USB-Stick notwendig, aber kompliziert oder gar gefährlich ist der Vorgang nicht. Auch die nach einiger Zeit gespeicherte Kartografierung kann bei Bedarf gelöscht werden. Das ist erforderlich, wenn sich in der Wohnung einiges geändert hat und beispielsweise die Couch umgestellt wurde.

Die Reinigung und Wartung des LG HomBot Square 3.0 könnte kaum unkomplizierter und einfacher sein. Ein Druck auf die Oberseite genügt und die Haube öffnet sich. Darunter liegt der Staubauffangbehälter an dem ein Henkel befestigt ist und der einfach entnommen werden kann. Der Schmutz wird am besten draußen, direkt in die Mülltonne entsorgt und das war’s auch schon. Natürlich sammeln die beiden rotierenden Bürsten an der Unterseide auch häufig Haare oder Fäden auf, die dann immer mal wieder entfernt werden müssen, aber das Schicksal teilt der LG wohl mit allen Staubsaugern dieser Welt. Da der Saugroboter programmierbar ist, kann er seinen Dienst auch in Abwesenheit der Hausherrn verrichten. Unverständlich ist dabei nur, dass man ihn lediglich zur täglichen Reinigung programmieren kann, nicht aber zur wöchentlichen oder jeden zweiten Tag. Wenn ihm auf Tour der Saft auszugehen droht oder aber die Arbeit erledigt ist, kehrt er automatisch zur Ladestation zurück. Im Vergleich zu anderen Saugrobotern ist der HomBot übrigens eine ganze Ecke leiser, man muss also nicht unbedingt das Zimmer verlassen, wenn er loslegt.

Im Test hat der LG eine Fläche von rund 50 m² in etwas weniger als 45 Minuten komplett gereinigt. Ein gutes Ergebnis, das vor allem der durchdachten Routenplanung zu verdanken sein dürfte, Chaoprinzipler brauchen hier definitiv länger. In Sachen Saugkraft kommt es dann auch zu keinen großen Überraschungen – weder positiven noch negativen. Auf Hartböden saugt er so ziemlich alles weg, was ihm an Schmutz in den Weg kommt. Nur wenn die „Schmutzschicht“ aus Reis und Sand zu dick wurde, musste er mehrmals darüber fahren, bis alles beseitigt war. Solche Situationen dürften im Alltag aber auch die Ausnahme sein. Apropos Reis, hier leistet sich der HomBot eine bauartbedingte Schwäche, die eigentlich alle Saugroboter mit Frontbürsten teilen. Einzelne Reiskörner werden von den Bürsten immer mal wieder weit in den Raum geschleudert, statt unter den Sauger. In solchen Fällen wäre also oft eine zweite Tour notwendig, um wirklich alle Körner zu erwischen.

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Testfazit – teuer, aber richtig gut

Mit einem Preis von gut 500 Euro ist der LG HomBot Square 3.0 VR6270LVMB auch für einen Saugroboter richtig teuer. Aber für das Geld bekommt man auch rund 3 kg Technik vom Feinsten. Er wählt die Routen gezielt aus, stößt so gut wie nie ungeplant gegen Hindernisse und auch die Saugkraft ist für Hartböden absolut ausreichend.

Vergleichen Sie den LG HomBot Square 3.0 mit anderen Saugrobotern in unserem Staubsauger Roboter Vergleichstest.

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