Sichler PCR-2350 LX im Test
Reinigung84%
Handhabung80%
Verarbeitung/Design78%
Ausstattung89%
Autonomie83%
Preis-/Leistung90%
84%Gesamtwertung
Sichler PCR-2350 LX im Test: Lesen Sie hier unseren aktuellen Testbericht zum Sichler PCR-2350 LX Saugroboter und vergleichen sie ihn mit anderen Staubsaugern.

Sichler PCR-2350 LX – Testbericht

Der Sichler PCR-2350 LX leistet sich einige Schwächen im Test, kann angesichts des Kampfpreises von lediglich rund 170 Euro aber trotzdem eine echte Alternative sein. Lesen Sie hier, ob der Sichler eine Option für Sie sein könnte.

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Sichler

Der Markenname Sichler ist Teil der Pearl GmbH, die vor allem günstige Artikel aus den Bereichen Elektronik, Computer, Werkzeuge und Haushalt vertreibt. Pearl ist dabei als reiner Vermittler tätig, die meisten Eigenmarkenprodukte werden in Asien gefertigt, importiert und dann hier verkauft. Unter der Marke Sichler werden Haushaltsgeräte aller Art vertrieben, zum Beispiel Klimaanlagen, Heizlüfter oder eben auch Saugroboter. Das erfolgreichste Modell ist dabei der PCR-2350 LX, mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 299,90 Euro. Der aktuelle Preis bei Online Händlern liegt aber deutlich niedriger und man bekommt den Sichler bereits für unter 200 Euro. Im Vergleich zu den meisten anderen Staubsaugerrobotern ist der PCR-2350 LX damit ein echtes Schnäppchen. Unser Test wird zeigen, ob er trotzdem auch mit Leistung glänzen kann oder ob hier vielleicht doch am falschen Ende gespart wurde.

Die Ausstattung

Die gebotene Ausstattung ist angesichts des niedrigen Preises tatsächlich erst einmal beeindruckend. Neben einer Fernbedienung zur direkten Steuerung des Saugroboters ist auch eine Ladestation im Lieferumfang enthalten. Hier soll der PCR-2350 LX nach erledigter Arbeit oder bei Strombedarf automatisch andocken und den Akku wieder aufladen. Über ein einfaches Netzteil kann der Sauger aber auch direkt an der Steckdose geladen werden. Außerdem sind im Preis ein Ersatz-Filter, eine Ersatz-Bürste und eine kleine Reinigungsbürste enthalten. Weiteres Zubehör, wie etwa eine Infrarotschranke zum Absperren einzelner Bereiche, ist gegen Aufpreis erhältlich.

An der rechten Vorderseite des PCR-2350 LX ist eine kleine Seitenbürste angebracht, die Schmutz von Kanten und Ecken in Richtung Mitte des Staubsaugers bewegen soll. Hier rotiert die Hauptbürste, löst Schmutzpartikel und bewegt diese in Richtung Saugöffnung. Neben dem manuellen Modus über die Fernbedienung ist der Sichler mit 3 automatischen Modi ausgestattet – Spot, Clean und Max. Im Spot-Modus beschränkt er sich für 4 Minuten auf einen kleinen Bereich von rund einem Meter Durchmesser. Der Clean-Modus ist für kleine Räume gedacht und entspricht einer Betriebsdauer von 30 Minuten, während das Gerät im Max-Modus einfach solange unterwegs ist, bis ihm der Saft ausgeht. Erst dann kehrt er zur Ladestation zurück. Die Timer-Funktion in der Ladestation erlaubt es eine feste Startzeit zu programmieren. Ist es dann soweit, legt der Sichler automatisch los und reinigt die Wohnung bis der Akku leer ist.

Testergebnis – nur ohne Teppich zu gebrauchen

Geräte die in Fernost möglichst billig produziert werden und dann unter einem anderen Markennamen bei uns verkauft werden, haben in Sachen Verarbeitung nicht gerade den besten Ruf und das bestätigt auch der Sichler PCR-2350 LX einmal mehr. Das verwendete Plastik macht keinen besonders hochwertigen oder gar ästhetischen Eindruck und vor allem die Ladestation wirkt einfach deutlich zu leicht und anfällig. Auch die Infrarot-Fernbedienung ist sehr einfach gehalten, funktioniert nur auf kurze Distanz und bei direktem Sichtkontakt zum Roboter. Auch in der Nähe der Infrarotschranken reagiert der PCR-2350 LX nicht auf die Fernbedienung, da sich die Signale hier offenbar gegenseitig überlagern und stören.

Der Staubbehälter ist sehr unkompliziert entnommen und auch schnell in den Mülleimer oder unter dem Wasserhahn entleert. Da er wirklich sehr klein geraten ist, wird das aber auch sehr häufig nötig sein. Zusätzlich muss das Vakuumfach an der Unterseite des Saugroboters regelmäßig gereinigt und am besten feucht ausgewischt werden. Die beiden Bürsten sind dagegen erfreulich wartungsfreundlich. Die Ladestation sollte das Leben eigentlich erleichtern, sorgt im Test aber auch immer wieder für Ärger. Das Kabel ist nicht besonders lang und das ist besonders ärgerlich, da der Sichler sehr anspruchsvoll ist, was die Positionierung der Station angeht. Nur wenn die Wand zu beiden Seiten der Station möglichst weit frei gehalten wird, findet der Sauger immerhin in 70-80% der Fälle nach Hause. Ist die Ladestation nicht optimal positioniert, wird die Rückkehr des Roboters dagegen zur reinen Glückssache.

Sichler PCR-2350 LX Testfazit Plakette
Die Putzleistung ist auf Hartböden ordentlich und früher oder später sammelt er eigentlich alles, auch größere Teile wie zum Beispiel Laub, auf. Im Vergleich zu hochwertigen, zugegebenermaßen auch deutlich teureren Geräten, muss er sich in der Disziplin aber trotzdem recht deutlich geschlagen geben. Auf Teppichen sollte man sich den Einsatz am besten ganz sparen, denn das bringt nicht wirklich etwas. Auch in Ecken schwächelt der Sichler PCR-2350 LX. Hier gibt es immer wieder ungeputzte Bereiche, genauso wie im direkten Umfeld der Ladestation. Denn die scheint er absichtlich zu umfahren. Auf niedriger Auslegeware bleibt er leider immer wieder hängen und auch in Kabeln verheddert er sich gerne, aber das passiert auch der Konkurrenz häufig. Erfreulich ist dagegen die recht niedrige Lautstärke, denn auch wenn man sich im selben Raum aufhält, ist der PCR-2350 LX nicht wirklich störend.

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Testfazit – günstiges Mittelmaß

Der Sichler PCR-2350 LX ist deutlich günstiger als die meisten anderen Saugroboter und offenbart daher auch wenig überraschend einige Schwächen im Test. So lässt er bei der Verarbeitungsqualität, der Handhabung und vor allem der Reinigungsleistung Punkte liegen. Dafür fällt die Ausstattung sehr umfangreich aus und in einer nicht zu großen und verwinkelten Wohnung ist der Sichler eine echte Hilfe.

Vergleichen Sie den Sichler PCR-2350 LX mit anderen Saugrobotern in unserem Staubsauger Roboter Vergleichstest.